In den Klassen 9a und 9b fand am 19. Januar ein wichtiger Projektunterricht im Fach Sozialkunde statt. Unter der Leitfrage „Wie gefährlich sind radikale Ideologien für Demokratie und Zusammenleben?“ setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit den aktuellen Herausforderungen unserer Gesellschaft auseinander.
Hintergrund und Zielsetzung
Basierend auf dem Thüringer Lehrplan für Sozialkunde lag der Fokus der Einheit darauf, Merkmale der Demokratie zu verstehen und diese klar von extremistischen Strömungen abzugrenzen. Die Jugendlichen lernten, zwischen Links- und Rechtsextremismus zu unterscheiden und reflektierten Gefährdungen für unsere Grundwerte.
Inhaltliche Auseinandersetzung
Der Unterricht ging dabei auch auf konkrete und bedrückende Beispiele ein. Thematisiert wurden unter anderem die Taten des „NSU“ (Nationalsozialistischer Untergrund) sowie die Anschläge von Halle und Hanau. Ein besonderes Augenmerk lag zudem auf der modernen Rekrutierung durch Extremisten im Internet, etwa durch vermeintlich harmlose Memes oder in Gaming-Chats, um Vorurteile zu verbreiten.
Kreative Ergebnisse
Die Schülerinnen und Schüler entwickelten dabei eigene Produkte, um ihre Erkenntnisse festzuhalten. Dabei stand nicht nur das Fachwissen im Vordergrund, sondern auch die Entwicklung einer eigenen Haltung und von Handlungsoptionen gegen Diskriminierung und Hass.
Das zentrale Fazit des Projekttages lautet: Demokratie muss aktiv verteidigt werden. Wir sind stolz auf unsere Schülerinnen und Schüler, die sich diesem komplexen Thema mit so viel Ernsthaftigkeit gewidmet haben.